Eine Nacherzählung schreiben

Die Nacherzählung ist eine häufig verwendete Textsorte, sie ist im Prinzip eine Inhaltsangabe, bei der aber auch eine Nähe zum Berichten besteht. Statt eines Vorgangs oder einer Person, die man häufig in einem Aufsatz beschreibt, wird der Inhalt eines Textes (beispielsweise eines Buches oder einer Erzählung) beschrieben, aber auch eines Video (beispielsweise eines Filmes).

Zusammenfassung und Inhaltsangabe

Damit ist auch schon ausgedrückt, dass unter einer Nacherzählung keine Wiedergabe des Gelesenen oder Gesehenen im ähnlichen Wortlaut verstanden wird. Auch eine Zusammenfassung wäre etwas anderes: Zusammenfassen bedeutet Kürzen des vorhandenen Textes, ohne ihn zu verändern. Die Inhaltsangabe dagegen löst sich von der Vorlage; den wesentlichen Handlungszusammenhang beschreibt man dem Leser mit eigenen Worten so, dass ihm der Inhalt des ihm unbekannten Textes präsent, gegenwärtig wird; die Zeitform ist daher auch Präsens. Die Inhaltsangaben sind besonders wichtig deshalb für die Situationen, in denen die Leser mit dem Inhalt des Textes oder des Buches nicht bekannt sind.

Nacherzählung

Wenn man aber eine Nacherzählung schreibt, darf man sich nichts Neues ausdenken, nichts, das es im Text oder im Video nicht gab, weil man dann den Sinn und die Tatsachen vertauscht und verliert. Man soll die Nacherzählung auch von einer Rezension unterscheiden, wo der Autor kurz den Inhalt wiedergeben kann, der größte Teil ist aber die persönliche Meinung des Autors über das Werk. In der Nacherzählung macht man so etwas nicht. Man soll im Laufe der ganzen Nacherzählung „unparteiisch“ bleiben. Eine Nacherzählung soll den Zuhörer oder den Leser in das Geschehen hineinziehen, und nicht bloß sachlich und distanziert informieren. Damit es nicht so schwer wird, eine Nacherzählung zu schaffen, sollte man einen Plan machen, in dem man schon den Sinn nacherzählt. Wenn Sie unsere Tipps lesen, sich aber trotzdem nicht sicher sind, ob Sie eine gute Nacherzählung schreiben können, schlagen wir Ihnen vor, zuerst kleinere Texte zu nehmen und sie nachzuerzählen versuchen. Geben Sie das, was Sie geschaffen haben, jemandem zu lesen: Freunden, Eltern, jüngeren Geschwistern, es ist im Prinzip egal. Wenn es für sie interessant war, das zu lesen, können Sie sich an schwerere Texte heranwagen.

Es ist gar nicht so schwer, einen Text interessant nachzuerzählen. Sie merken das schon bald selbst.

Studienerfolg 8 aus 10 basierend auf 4 Stimmen


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